Darts Rückblick Woche 31-2017

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Wochenrückblick KW 31: Players Championship Turniere 17 & 18

Schauen wir auf das vergangene Wochenende zurück, konnten wir zwei spannende Turniere des Player Championship sehen. Wir fassen kurz zusammen, wer in den letzten zwei Tagen das Board besonders stark gerockt hat.

Players Championship 2017: Turnier 17

Bis zur Weltmeisterschaft stehen nicht einmal mehr zehn Turniere an. Somit können sich nur noch wenige Spieler zum Saisonfinale qualifizieren. Am Wochenende traf sich die Elite im Metrodome von Barnsley. Die deutschsprachige Community hofft darauf, dass es wenigstens einer ihrer Favoriten noch mit dem Einzug schafft. Gute Chancen hätten Max Hopp und Zoran Lerchbacher. Doch im 17. Turnier und jenes welches am Sonntag folgte, waren die sechs entscheidenden Spieler nicht in Top-Form und konnten an der Dartscheibe nicht überzeugen.

Seine Chance genutzt hat hingegen Kyle Anderson. Einige der besten Dartspieler hatten zum Wochenende hin abgesagt. Ein lukratives Preisgeld und die Qualifikation fürs Finale, somit deutlich realistischer. Anderson machte mit einem 6:2-Sieg gegen Kevin Painter klar, dass er eine Gelegenheit auf den diesjährigen PDC-Titel verdient hat.

Die gesetzte Nr. 1 am Samstag, Simon Whitlock, scheiterte schon in der zweiten Runde an Peter Hudson. Auch James Wade, Alan Norris, Rob Cross und Dave Chisnall, schafften es nicht so weit wie erhofft. Ins Viertelfinale schaffte es dann immerhin noch Michael Smith, den man auf die zweite Position gesetzt hatte.

Kevin Painter kämpfte sich als ungesetzter Teilnehmer durch. Der 50-Jährige sah sich dann mit Kyle Anderson konfrontiert. Für ihn war es das allererste PDC-Finale mit 29 Jahren. Entsprechend enthusiastisch, aber auch hochkonzentriert, ging er die Sache an. Anderson legte direkt mit 148 Punkten los und vollendete das nächste Leg mit einem 64er-Finish. Weiter ging es mit einem 14-Darter, was das 3:0 für den Australier bedeutete. Mit 4:0 und 5:0, fehlte ihm nur noch ein Leg und er hätte den perfekten Lauf gehabt. Doch Painter stoppte ihn und gestaltete das Finale etwas spannender. Mit einem 15-Darter von ihm stand es dann 5:2, bevor Anderson den Sack zumachte.

Players Championship 2017: Turnier 18

Einen Tag später, selber Schauplatz. Hier bezwang Dave Chisnall alle Kontrahenten. Wobei er es gegen Richard North im Finale nicht einfach hatte. „Chizzy“ verschaffte sich damit den zwölften Sieg bei der PDC. Auf der anderen Seite zeigten sich die deutschsprachigen Spieler wieder alle ergebnislos. Ohne Ausnahme, schaffte es niemand über die zweite Runde hinaus.

Chisnall räumte sie dagegen alle aus dem Weg. Darren Johnson, Yordi Meeuwisse, Ritchie Edhouse, Jelle Klaasen, Brendan Dolan und Ryan Searle, keiner konnte sich gestern mit ihm messen. Ernstzunehmenden Widerstand erfuhr er dann jedoch im Finale gegen Richard North. Dieser setzte ihn von Beginn an unter Druck. Chisnall musste sich mehrmals aus dem Rückstand kämpfen.

Bei den letzten Würfen war er es dann, der die Nerven behielt. Bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit 5:5 Punkten, gewann Chisnall das letzte und entscheidende Leg.

Richard North kam überraschend ins Finale, welches wohlgemerkt sein erstes bei der PDC war. Somit schaffte er es dann auch in die Startaufstellung zum World Grand Prix. Weitere nicht gesetzte Spieler waren Ryan Searle (Halbfinale) und William O’Connor, der es immerhin unter die letzten acht Teilnehmer brachte.

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