Darts Rückblick Woche 22-2017

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Darts Wochenrückblick KW 22: World Cup of Darts 2017 geht an die Niederlande

Erneut liegt eine Woche voller Dart-Ereignisse hinter uns. In der 22. Kalenderwoche des Jahres ging es vor allem um den World Cup of Darts. Plus die Gewinner der BDO World Trophy 2017.

World Cup of Darts: Nach vier Tagen das große Finale

In den vier Tagen vorm Sonntagabend kämpften zahlreiche Teilnehmer am Board um den Einzug ins Finale. In der Eissporthalle von Frankfurt hatten sich dann alle Plätze gefüllt, bevor die verbliebenen Teilnehmer die Arena betraten. Unter den deutschsprachigen Kämpfern hatten sich unter anderem Martin Schindler, Max Hopp, Mensur Suljovic und Rowby-John Rodriguez stark bewiesen.

Im Viertelfinale traf das Dreamteam Max Hopp und Martin Schindler bereits auf die Niederlande. Im ersten Spiel traten sich Martin Schindler und Michael van Gerwen gegenüber. Martin startet das Leg mit einem 180 Punkte Wurf und machte direkt mal eine Ansage das MvG kein Punkt geschenkt bekommt. Mighty Mike ließ sich den Sieg jedoch nicht aus der Hand nehmen und gewann das Einzel mit 4:2 Legs.

Das zweite Einzel von Max Hopp gegen Raymond van Barneveld wurde schnell vom Maximiser mit 2:0 Legs angeführt und endete dank einer hervorragenden Leistung mit 4:3 Legs für Max.  Die Entscheidung musste also im Doppel gefällt werden. Auch hier wurde schnell klar das beide Teams unbedingt ins Halbfinale wollen und durchzogen das Spiel mit Spannung vom ersten bis zum letzen Wurf. Trotz der überragenden Leistung von Max „Maximiser“ Hopp und Martin „The Wall“ Schindler war das Team Germany am Ende mit 4:1 unterlegen.

Noch schneller zum letzten Spieltag schafften es nur die Spieler aus Wales und Belgien. Gerwyn Price und Kim Huybrechts lieferten sich ein starkes Duell. Price schnappte sich die ersten beiden Legs, danach war Huybrechts dran und holte mit 1-2 auf. Es folgte ein 1-3 und dann ein 2-3. Am Ende holte sich Price den Sieg mit 14 Darts zum 4-2. Somit war er fürs Finale gesetzt.

Die Ehre der Huybrechts konnte nun Ronny Huybrechts wiederherstellen. Er trat gegen Mark Webster an. Doch auch ihm ging vorzeitig die Luft aus. Hier war der Verlauf ähnlich wie bei seinem Bruder gewesen. Am Ende gab es für die Huybrechts keinen Einzug ins Finale. Team Wales hatte sich als erstes in die letzte Entscheidung gespielt.

In der zweiten Hälfte des Halbfinales hieß es dann England gegen die Niederlande. Also der Titelverteidiger vs. die absoluten Favoriten. Auch Adrian Lewis und Michael van Gerwen schenkten sich nichts. Nach einem Hin und Her war es am Ende van Gerwen gewesen, welcher mit seinem 7. Matchdart das Ruder an sich riss.

Das letzte Duell am Brett wurde zwischen Raymond van Barneveld und Dave Chisnall ausgetragen. Mit 2 x 180 und einem 12-Darter schaffte es „Barney“ schlagartig zum Break. Chisnall gelang das Re-Break. Doch am Ende schaffte es Barneveld mit der doppelten 8 ins Finale. Somit musste sich England gegen die Niederlande geschlagen geben.

Das Finale im World Cup of Darts

Nun hieß es Team Niederlande gegen Team Wales. Hier änderte sich das Spielsystem des World Cup of Darts 2017. Nach zwei Einzelspielen erfolgte das Doppel und bei Bedarf sollte es zwei weitere Einzelpartien geben. Sieger wurde das Team, welches zuerst drei Siege erringen konnte.

1. Michael van Gerwen gegen Gerwyn Price: 4-0
2. Mark Webster gegen Raymond van Barneveld: 4-1
3. Im Doppel gewannen die Niederländer mit 4-1

Bis hierhin stand es also 2:1 für die Niederlande. Nun traf Raymond van Barneveld auf Gerwyn Price. Wobei Price zunächst das erste Leg erfolgreich abschloss. Wieder ging es Kopf an Kopf weiter. Price holte sich zwar kurz vor Schluss noch eine 180, aber Barneveld war schon nach 9 Darts bei 32 Rest angekommen. Mit 3:1 musste sich Wales dann mit dem zweiten Platz arrangieren.

BDO World Trophy 2017: Peter Machin und Aileen de Graaf siegen

Ein paar Tage vor dem Finale des World Cup of Darts wurde bereits die BDO World Trophy 2017 ausgespielt. Wie immer konnten nur je ein Herr und eine Dame den Titel holen. Glen Durrant musste sich leider schon im Viertelfinale verabschieden. Wesley Harms war somit bis ins Halbfinale gekommen. Peter Machin schaffte es so weit wie in 2016 und noch besser. Dieses Mal stimmte seine Form einfach. Er stand am Ende mit Aileen de Graaf auf der Bühne.

Anastasia Dobromylosva als Nr. 4 der Setzliste, traf im Finale auf die Nr. 3, Aileen de Graaf. Für Letztere gab es bislang nie die Chance auf den Sieg, da sie es immer nur bis ins Viertelfinale geschafft hatte. Die Russin musste sich am Ende aber geschlagen geben, sodass de Graaf ihre erste BDO World Trophy mit nach Hause nehmen konnte.

Peter Machin und sein Kontrahent Philips mussten sich anschließend gedulden. Es hab einen mehr als einstündigen Stromausfall. Erst sah es so aus, als hätte Machin kaum Chancen, weil der Waliser zwischenzeitlich mit 7:4 in Führung lag. Machin verkürzte aber zum 6:6. Beide schenkten sich wirklich nichts. Auch beim 8:7 war noch nicht Schluss gewesen. Doch am Ende erwies sich Machin als sehr ausdauernd und präzise. Auch für ihn war es ein sehr wichtiger, wenn nicht gar der größte Titel in seiner Karriere gewesen.

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